BBS I Emden

Inklusion

Wer sind wir?
Die öffentlichen Schulen haben allen Schülerinnen und Schülern einen barrierefreien und gleichberechtigten Zugang zu ermöglichen und werden damit inklusive Schulen. Dazu sind spätestens ab Schuljahrgang 2018/2019 auch die berufsbildenden Schulen gesetzlich verpflichtet.
Da sich die BBS I Emden schon immer als inklusive berufsbildende Schule verstanden haben, gilt es nun die aktuellen gesetzlichen Regelungen einer inklusiven Beschulung sowie den gesellschaftlichen Wandel in ein für die gesamte Schule mit Leben gefülltes Konzept einzuarbeiten, dieses umzusetzen und einer kontinuierlichen Überprüfung zu unterziehen. Für diese Herausforderung haben wir bereitsn im Schuljahr 2014/15 die Arbeitsgruppe Partizipation und Teilhabe gegründet, die von der Inklusionsbeauftragten der Schule geleitet wird, die auch Mitglied einer landesweiten Arbeitsgruppe zur Erstellung von Materialien für berufsbildende Schulen ist.

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Was zeichnet uns aus?
Als berufsbildende Schule sind wir unmittelbar mit der Arbeitswelt verbunden. Unser Ziel ist es, unseren Schülerinnen und Schülern mit Handicaps den Einstieg in das Berufsleben zu erleichtern beziehungsweise zu ermöglichen, damit sie ihren Platz in der Gesellschaft finden, wirtschaftlich unabhängig werden und ihre persönlichen Ziele verwirklichen können.
Darüber hinaus arbeiten wir mit Schülerinnen und Schülern mit unterschiedlichen Kompetenz- und Leistungsrückständen in verschiedenen Schulformen sowie mit Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund.
Um die damit verbundenen Herausforderungen meistern zu können, beschäftigen wir uns in der Arbeitsgruppe mit der Erstellung von Unterrichtsmaterialien und bieten in Zusammenarbeit mit dem Fortbildungsbeauftragten unserer Schule regelmäßig Fortbildungsangebote an. Unsere langjährigen Erfahrungen und unsere unterschiedlichen Fach- und Personalkompetenzen kommen einer hohen
Unterrichtsqualität zu Gute.
Komplettiert wird diese Arbeit durch eine intensive Kooperation mit der Förderschule Emden, die sich durch die Teilnahme an unserer Arbeitsgruppe sowie die Betreuung einzelner Schülerinnen und Schüler in der Berufseinstiegsschule auszeichnet.


Was nehmen wir uns vor?
Aktuell nehmen wir als Kooperationspartner eines Projektes der obw – Ostfriesische Beschäftigungsund Wohnstätten gGmbH – zur unterstützten Kommunikation teil. Ziel des Projektes ist es, durch den Einsatz von unterstützter Kommunikation eine Optimierung der Teilhabe in den unterschiedlichen Lebensbereichen und damit eine Steigerung der Partizipation, Inklusion und Barrierefreiheit zu erreichen. So werden wir zum Beispiel in Zukunft die leichte Sprache bewusster in Informationsmaterialien verwenden und unsere Homepage barrierefrei gestalten. Das Schulgelände wird unter inklusiven Gesichtspunkten überprüft. Dabei werden wir mit der Sicherheitsbeauftragten und dem Schulträger, der Stadt Emden, zusammenarbeiten. Auf unterrichtlicher Ebene wird die unterstützte Kommunikation in die Curricula der Heilerziehungspflege sowie der Fachschule Sozialpädagogik einfließen und in Klassen mit Schülerinnen und Schülern mit entsprechenden Beeinträchtigungen erprobt und evaluiert.
Darüber hinaus streben wir eine Vernetzung mit anderen Schulen und mit der  Inklusionsfachstelle der Stadt Emden an beziehungsweise wollen diese ausbauen.

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