BBS I Emden

Emder Schülerinnen und Schüler der BBS I und BBS II punkten bei Jugend gründet

Sie wollen aktuelle Digitalisierungstechnologien im Rahmen von Industrie und Wirtschaft 4.0 im Produktionsprozess umsetzen und über ihre Website www.pic-emden.de an den Endverbraucher vertreiben. Mit dieser Vision sind sechs Schülerinnen und Schüler der BBS I und BBS II Emden beim Wettbewerb „Jugend gründet“ angetreten. Mit ihrem Team „PIC – Personal Individual Cases“ und dem dazugehörigen Businessplan zur Gründung eines Unternehmens wurden Sie am 20. März in der ersten Wettbewerbsphase zum „Pitch Event“ von „Jugend gründet“ nach Berlin eingeladen. Dort galt es die Idee der individualisierten Produktion von Raspberry PI-Gehäusen einer Jury aus Vertretern u.a. von Google for Entrepreneurs, Volkswagen und der Steinbeis Stiftung vorzustellen.
Bei ihrer Idee geht es um die Umsetzung von Industrie 4.0-Strategien in der Produktion und den Vertrieb von individualisierten Raspberry PI Platinen und Gehäusen innerhalb einer Schülergenossenschaft der BBS I und BBS II Emden. Der Raspberry PI ist ein einfach aufgebauter Einplatinencomputer, der entwickelt worden ist, um jungen Menschen den Erwerb von Programmier- und Hardwarekenntnissen zu erleichtern. Alexander Baljuls, Ilona Röpkes, Aylin Malter, Marcus Suntken, Florian Strehlke und Lukas Will möchten ihr Produkt nicht nur individuell produzieren, sondern auch individuell konfektionieren. So stehen beispielsweise unterschiedliche Software und Ausbaustufen des Einplatinencomputer als Smart-Home-Komplettlösung, Media-Server oder Alarmanlage zur Auswahl.
Der "Pitch Event" ist laut einer Pressemitteilung der Veranstalter von "Jugend gründet" die Belohnung für die Teams mit den besten von 739 Businessplänen, die im Wettbewerbsjahr 2018/2019 eingereicht wurden und so ließ es sich Johann Saathoff (MdB) nicht nehmen, das Team bei der Präsentation im Factory Berlin am Görlitzer Park in Berlin-Kreuzberg zu besuchen und sich das Projekt erklären zu lassen. Das Team aus Emden belegte am Ende der Veranstaltung den respektablen 6. Platz. „Ich bin beeindruckt, was die jungen Leute mit ihrem Projekt auf die Beine gestellt haben. Auch wenn es nicht für den ersten Platz gereicht hat, bin ich stolz, dass das Team aus Emden es geschafft hat, ihr Projekt persönlich bei dem Event vorzustellen.“ so Saathoff.
Bereits am Vortag des Pitches waren die Schülerinnen und Schüler und die sie betreuenden Lehrkräfte nach Berlin zu einem spannenden Rahmenprogramm angereist, bei dem sie den Spirit der Stadt und der dortigen Gründerszene erlebten. Sie besichtigten u.a. den Ahoy! Co-Working space, in dem sich junge Gründerinnen und Gründer vernetzen und innerhalb des 6-monatigen Programms auf dem Kreativ-Gelände ein modern ausgestattetes Co-Working-Büro nutzen und Zugang zu verschiedenen Technologien von Partnern erhalten.
Seit Ende Januar läuft bereits die zweite Wettbewerbsphase, das „Jugend gründet“-Planspiel. Bei der Unternehmenssimulation versuchen alle Wettbewerbsteilnehmer, unabhängig von ihrem Abschneiden in der Businessplanphase, über acht Spielperioden hinweg ihr virtuelles Unternehmen mit unternehmerischen Entscheidungen durch die Höhen und Tiefen der Konjunktur zu führen.
Die Gesamtbesten aus beiden Wettbewerbsphasen (Businessplan- und Planspielphase) werden dann nochmals zum Bundesfinale nach Stuttgart eingeladen.

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Weitere Informationen zum Projekt und zum Wettbewerb "Jugend gründet" erhalten Sie auch unter www.viernull-emden.de sowie www.pic-emden.de.

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