BBS I Emden

Ehemaligenberichte

Name: Chantal ter Fehr

Abschlussjahrgang: 2017

Aktuelle berufliche Situation: duales Studium

Beschreiben Sie kurz, welche berufliche Ausbildung (Berufsausbildung, duales Studium, Studium etc.) Sie nach dem Besuch der Fachoberschule Wirtschaft gewählt haben und warum.

Ich habe mich nach der Schule für ein duales Studium bei der Bundesagentur für Arbeit entschieden, da mich die Vielfalt der Studienschwerpunkte sehr interessiert hat. Des Weiteren ist mir die Sicherheit des Arbeitsplatzes bzw. die Übernahme nach dem Studium in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis wichtig gewesen.

 Foto Chantal ter Fehr

Auch der Umstand innerhalb von drei Jahren meinen Bachelor zu machen und dabei ein gutes Gehalt zu beziehen, war ein Entscheidungskriterium für meine jetzige Wahl.

Inwiefern hat der Besuch der Fachoberschule Wirtschaft Ihre Berufs-/ bzw. Studienwahl beeinflusst und/oder unterstützt?

Während meines Besuches der Fachoberschule Wirtschaft hatte ich bereits viele Möglichkeiten, mich über Ausbildungs- oder Studienplätze zu informieren. Wir haben beispielsweise eine Vorlesung der Hochschule Emden-Leer besucht und durften den Studienalltag durch Planspiele kennenlernen. Des Weiteren wurden wir durch unsere Lehrer/innen immer über neue Ausbildungsplätze informiert. Wir hatten außerdem die Möglichkeit, unsere Bewerbungsunterlagen mit den Lehrkräften zu besprechen.

Erläutern Sie kurz, wie Sie Ihre an der Fachoberschule Wirtschaft erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen bezüglich der momentanen Anforderungen in Ihrer Berufsausbildung/Ihrem Studium einschätzen. Gehen Sie auch darauf ein, welche Lerninhalte/Kompetenzen im Unterricht in der Fachoberschule Wirtschaft noch stärker berücksichtigt werden sollten.

Zu Beginn meines Studiums war ich froh, dass ich bereits in der Schule viele wichtige Kenntnisse, sowohl in der Betriebswirtschaftslehre als auch in der Volkswirtschaft erworben hatte. Außerdem konnte ich einige Kenntnisse aus dem Deutschunterricht auch für das Modul „Sozialwissenschaften“ anwenden, weshalb mir viel Lernzeit erspart wurde.

Trotzdem hätte ich mir im Nachhinein gewünscht, dass das Thema „Statistik“ im Matheunterricht noch weiter ausgebaut wird, da dieses Modul mir im Studium etwas schwerer fiel.

Was hat Ihnen an der Fachoberschule Wirtschaft an den BBS I Emden besonders gefallen? Gibt es Ihrerseits Anregungen zur Verbesserung unseres Angebots in der Fachoberschule Wirtschaft?

Ich blicke gerne auf die Zeit an der Fachoberschule zurück, da die Lehrkräfte immer kompetent, freundlich und empathisch waren, weshalb eine angenehme Lernatmosphäre entstand. Des Weiteren wurde ich über die ganzen zwei Jahre bei der Berufswahl unterstützt, wofür sich die Lehrkräfte immer viel Zeit nahmen.

Beschreiben Sie, wie Sie Ihre berufliche Zukunft planen.

Für meine Zukunft plane ich, mein Studium erfolgreich abzuschließen, um dann bei der Agentur für Arbeit als Berufsberaterin tätig zu sein, da ich während meines Studiums gemerkt habe, dass es mir selbst viel Spaß macht, junge Menschen bei der Berufswahl zu unterstützen.

 

Auch der Umstand innerhalb von drei Jahren meinen Bachelor zu machen und dabei ein gutes Gehalt zu beziehen, war ein Entscheidungskriterium für meine jetzige Wahl.

Inwiefern hat der Besuch der Fachoberschule Wirtschaft Ihre Berufs-/ bzw. Studienwahl beeinflusst und/oder unterstützt?

Während meines Besuches der Fachoberschule Wirtschaft hatte ich bereits viele Möglichkeiten, mich über Ausbildungs- oder Studienplätze zu informieren. Wir haben beispielsweise eine Vorlesung der Hochschule Emden-Leer besucht und durften den Studienalltag durch Planspiele kennenlernen. Des Weiteren wurden wir durch unsere Lehrer/innen immer über neue Ausbildungsplätze informiert. Wir hatten außerdem die Möglichkeit, unsere Bewerbungsunterlagen mit den Lehrkräften zu besprechen.

Erläutern Sie kurz, wie Sie Ihre an der Fachoberschule Wirtschaft erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen bezüglich der momentanen Anforderungen in Ihrer Berufsausbildung/Ihrem Studium einschätzen. Gehen Sie auch darauf ein, welche Lerninhalte/Kompetenzen im Unterricht in der Fachoberschule Wirtschaft noch stärker berücksichtigt werden sollten.

Zu Beginn meines Studiums war ich froh, dass ich bereits in der Schule viele wichtige Kenntnisse, sowohl in der Betriebswirtschaftslehre als auch in der Volkswirtschaft erworben hatte. Außerdem konnte ich einige Kenntnisse aus dem Deutschunterricht auch für das Modul „Sozialwissenschaften“ anwenden, weshalb mir viel Lernzeit erspart wurde.

Trotzdem hätte ich mir im Nachhinein gewünscht, dass das Thema „Statistik“ im Matheunterricht noch weiter ausgebaut wird, da dieses Modul mir im Studium etwas schwerer fiel.

Was hat Ihnen an der Fachoberschule Wirtschaft an den BBS I Emden besonders gefallen? Gibt es Ihrerseits Anregungen zur Verbesserung unseres Angebots in der Fachoberschule Wirtschaft?

Ich blicke gerne auf die Zeit an der Fachoberschule zurück, da die Lehrkräfte immer kompetent, freundlich und empathisch waren, weshalb eine angenehme Lernatmosphäre entstand. Des Weiteren wurde ich über die ganzen zwei Jahre bei der Berufswahl unterstützt, wofür sich die Lehrkräfte immer viel Zeit nahmen.

Beschreiben Sie, wie Sie Ihre berufliche Zukunft planen.

Für meine Zukunft plane ich, mein Studium erfolgreich abzuschließen, um dann bei der Agentur für Arbeit als Berufsberaterin tätig zu sein, da ich während meines Studiums gemerkt habe, dass es mir selbst viel Spaß macht, junge Menschen bei der Berufswahl zu unterstützen.

Name: Vanessa Onnenga

Abschlussjahrgang: 2018

Aktuelle berufliche Situation: duales Studium

Beschreiben Sie kurz, welche berufliche Ausbildung (Berufsausbildung, duales Studium, Studium etc.) Sie nach dem Besuch der Fachoberschule Wirtschaft gewählt haben und warum.

Nachdem ich meine Fachhochschulreife an der Fachoberschule Wirtschaft absolviert habe, habe ich Anfang Oktober 2018 ein duales Studium bei der Deutschen Post DHL Group begonnen. Die Theoriephasen absolviere ich an der DHBW Mannheim und durch die Chance verschiedene Abteilungen zu durchlaufen, wechselt sich der Praxisort ab. Ein Semester besteht aus jeweils drei Monaten Praxis und Theorie. Die ersten beiden Semester war ich während der Praxisphasen in der Kreditorenbuchhaltung in dem PK-Team (Prozesskoordination) in Dortmund eingesetzt. Anschließend war ich in der Kostenrechnung (Köln). Geplant sind weitere Praxisphasen direkt im Controlling im Post-Tower in Bonn.  Ich habe mich für ein duales Studium, Accounting & Controlling, entschieden, da ich schon immer Begeisterung für Kostenkalkulationen, Beratungsfunktion und Koordination hatte. Außerdem habe ich die Chance neben dem theoretischen Teil bereits Praxiserfahrungen zu sammeln und mir bereits am Anfang meiner Karriere ein breit gefächertes Netzwerk aufzubauen, durch Kontakte an der DHBW, als auch im Unternehmen. 

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Inwiefern hat der Besuch der Fachoberschule Wirtschaft Ihre Berufs-/ bzw. Studienwahl beeinflusst und/oder unterstützt? Vor dem Besuch der Fachoberschule Wirtschaft war mir bereits bewusst, dass ich nach dem Erlangen der Fachhochschulreife ein Studium absolvieren möchte. Die Fachoberschule Wirtschaft hat mich dahingehend beeinflusst, welchen Studiengang ich gewählt habe. Bereits in der Schule hatte ich Fächer wie Kosten- und Leistungsrechnung und Finanzbuchführung, die nun unteranderem zu meinen Kernmodulen des Studiums zählen. Accounting & Controlling ist dem Studiengang Rechnungswesen, Steuern und Wirtschaftsrecht untergeordnet. Controlling ist stark mit dem Rechnungswesen verknüpft und dadurch habe ich bemerkt, dass ich nicht „nur“ BWL studieren möchte, sondern mich direkt zu Beginn spezifisch auf Accounting & Controlling fokussieren möchte.

Um die Fachoberschule Wirtschaft erfolgreich absolvieren zu können, besteht die Pflicht im ersten Jahr der Schule ein einjähriges Praktikum abzuschließen. Dieses habe ich bei Cargo Overseas Surveyor GmbH & Co.KG absolviert und hier festgestellt, dass mir nicht nur die Theorie liegt, sondern auch die Praxis. Ohne die Fachoberschule hätte ich keine Möglichkeit gehabt einen langjährigen Einblick in die Praxis neben der Schule zu erlangen.

Erläutern Sie kurz, wie Sie Ihre an der Fachoberschule Wirtschaft erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen bezüglich der momentanen Anforderungen in Ihrer Berufsausbildung/Ihrem Studium einschätzen. Gehen Sie auch darauf ein, welche Lerninhalte/Kompetenzen im Unterricht in der Fachoberschule Wirtschaft noch stärker berücksichtigt werden sollten. Dadurch, dass ich die Fachoberschule Wirtschaft absolviert habe, hatte ich gute Grundlagen für das erste und zweite Semester meines Studiums, hauptsächlich durch die Fächer Kosten- und Leistungsrechnung und Finanzbuchführung, als auch Marketing und BWL. Ich empfehle, dass im Unterricht Finanzbuchführung stärker mit dem HGB gearbeitet wird, da sämtliche Ausweise, Ansätze und Bewertungen des externen Rechnungswesens durch das HGB vorgeschrieben sind. Dies wäre ebenfalls für die Schüler einfacher, denn alles ist im Gesetz verständlich erläutert und man dies in den Klausuren benutzen dürfen sollte.

Was hat Ihnen an der Fachoberschule Wirtschaft an den BBS I Emden besonders gefallen? Gibt es Ihrerseits Anregungen zur Verbesserung unseres Angebots in der Fachoberschule Wirtschaft? Insgesamt bin ich froh, dass ich den Weg der Fachoberschule Wirtschaft eingeschlagen habe, denn dadurch konnte ich mir einen Studiengang aussuchen, der mir gefällt und ich genau wusste auf welche Kernmodule ich mich fokussieren möchte. Als Verbesserung schlage ich vor, dass die Schüler der Fachoberschule Wirtschaft eine Hausarbeit in kleinem Umfang, gegebenenfalls auch in Gruppen, als Klausurersatz anfertigen. Dies wäre für einige im Hinblick auf die Weiterbildung nach der Fachhochschulreife hilfreich, da die Studenten in jedem Studium min. eine Hausarbeit (spätestens die Bachelorarbeit) anfertigen müssen. In meinem Studiengang musste ich bisher eine Seminararbeit und die Projektarbeit 1 anfertigen, demnächst steht die Projektarbeit 2 und anschließend die Bachelorarbeit an.

Beschreiben Sie, wie Sie Ihre berufliche Zukunft planen. Nach meinem Bachelor möchte ich erstmal weiterhin bei der Deutschen Post DHL Group in der Abteilung Kostenrechnung/Controlling arbeiten. Darüber hinaus möchte ich einen Master absolvieren, wie zum Beispiel den Master of Finance & Accounting, Accounting & Taxation oder Accounting & Controlling. Ob ich dieses berufsbegleitend oder als reines Studium absolviere, werde ich noch im Verlauf des weiteren Bachelorstudiums entscheiden.