BBS I Emden

Zahnmedizinische Fachangestellte/Zahnmedizinischer Fachangestellter

Hier finden Sie ausführliche Informationen und ein Video zum Berufsbild Zahnmedizinische Fachangestellte/Zahnmedizinischer Fachangestellter.
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Wer sind wir?

Im Fachbereich Gesundheit, der der Abteilung 3 (Berufsschule) zugeordnet ist, unterrichten wir Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen des dualen Berufsausbildungssystems eine dreijährige Ausbildung zur/zum Medizinischen Fachangestellten oder zur/zum Zahnmedizinischen Fachangestellten absolvieren.
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Was zeichnet uns aus?

Ziel unseres Unterrichtes ist es, die in den Rahmenrichtlinien geforderte Entwicklung der beruflichen Handlungskompetenz durch die Vermittlung von praxisrelevanten Fähigkeiten zu fördern. Unsere Auszubildenden lernen u. a. Patienten zu empfangen, zu betreuen und dem behandelnden Arzt/Zahnarzt zu assistieren sowie den Praxisablauf im Team zu organisieren.

Konkret findet dabei eine Verknüpfung von praktischen Ausbildungsinhalten mit den dazugehörigen berufsbezogenen und allgemeinbildenden Lerninhalten statt. Dabei wird das Verständnis für das berufliche Handeln und für einen verantwortungsvollen Umgang mit den Patienten gefördert.

Für die Auszubildenden zur/zum Medizinischen Fachangestellten stehen zahlreiche Geräte, Instrumente und Materialien zur Verfügung, beispielsweise Blutdruckmessgeräte, ein EKG-Gerät und Labormaterialien.

2016 gelang es uns für die Ausbildung zur/zum Zahnmedizinischen Fachangestellten, in Kooperation mit der Genossenschaft ostfriesischer Zahnärzte (GOZ), einen bestehenden zahnärztlichen Behandlungsraum mit einem funktionsfähigen Behandlungsstuhl, einem Kleinröntgengerät und zahlreichen weiteren Instrumenten und Geräten auszustatten. Der Raum hat einen doppelten Nutzen: für uns als Ausbildungsschule und für die GOZ als Fortbildungsraum.

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In enger Abstimmung mit der GOZ sind bereits praktische Ausbildungsinhalte in Form von Modulen ausgewählt worden, die in der Berufsschule vermittelt werden.

Die Vermittlung von Kenntnissen zur Abrechnung der ärztlichen/zahnärztlichen Leistung erfolgt durch eine enge Zusammenarbeit unserer Lehrkräfte mit an der Schule tätigen Praktikern. Dieses zeigt sich auch in einer Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung.

Darüber hinaus zeichnet sich der Fachbereich Gesundheit durch zahlreiche Aktionen aus, zum Beispiel Erste-Hilfe-Lehrgänge oder Durchführung von Blutspende- und Typisierungsaktionen.

Was nehmen wir uns vor?

Den Weg der praxisnahen Vermittlung der Ausbildungsinhalte werden wir auch in den nächsten Jahren in beiden Ausbildungsgängen konsequent weiterentwickeln.

Im Zusammenhang mit der Einrichtung des zahnärztlichen Behandlungsraumes sind wir bestrebt, die Kooperation mit der GOZ zu erweitern und zu vertiefen. Für die Durchführung einzelner Module haben bereits Vertreter der GOZ sowie Referenten aus der Industrie ihre Unterstützung zugesagt.

Die Zusammenarbeit werden wir dabei bedarfsabhängig auch auf den Bereich der Weiterbildung erstrecken.

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Ein typischer Tagesablauf einer/s Auszubildendende/n

Dieser Bericht stammt von einer Auszubildenden, die ihre Ausbildung in einer Gemeinschaftspraxis mit den Fachgebieten "Homöopathie, Innere Medizin und Allgemeinmedizin" absolviert.

Um 7.40 Uhr komme ich in meiner Praxis an. Ich habe 20 Minuten Zeit, mich umzuziehen und Kaffee und Tee für unser Wartezimmer zu kochen. Um 8.00 Uhr beginnt unsere Sprechstunde. Zuerst gehe ich in unser Schreibzimmer und starte meinen PC. Hier kann ich sehen, welche Aufgaben ich zu erfüllen habe. Meistens muss ich EKGs und Lungenfunktionstests machen, dazu gehört auch immer Blutdruck und Puls messen. Die Befunde und Diagnosen speichere ich nach den Untersuchungen im Computer. Zwischendurch stelle ich auch Patienten für den Ultraschall ein. Wenn diese Aufgaben erledigt sind, sterilisiere ich Instrumente und Ohrentrichter und ordne alles in den dafür vorgesehenen Platz ein. Dann darf ich für ca. eine Stunde an die Anmeldung und nehme Patienten für die Sprechstunde auf, vergebe Termine, drucke Rezepte, Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen und Heilmittelverordnungen aus und beantworte die Telefonate. Da meine Chefin auch auf dem Gebiet der Homöopathie tätig ist, muss ich nach Akupunkturbehandlungen, das sind Behandlungen, bei denen Nadeln in die Haut geführt werden, um z.B. Schmerzen zu lindern, die Nadeln wieder entfernen. Wenn ich mal nichts zu tun habe, was sehr selten vorkommt, sortiere ich Befunde von Patienten feinalphabetisch in die dafür vorgesehenen Ordner. Die Ausdrucke von EKGs, Lungenfunktionstests, Ultraschall und Allergietests ordne ich in die Karteikarten der Patienten ein. Manchmal darf ich auch im Labor mithelfen. Das heißt Verbände anlegen, Spritzen aufziehen, Blutentnahmen mit Patientendaten und Entnahmedatum versehen, Allergietests durchführen und Auffüllen von Pflastern, Verbänden, Spritzen, Kanülen und Formularen für Allergietests. Einmal in der Woche führen wir Vorsorgeuntersuchungen bei Kindern im Alter von 2 Monaten bis 10 Jahren durch. Ich muss die Kinder wiegen, messen und bei ihnen Hör- und Sehtests machen. Zwischendurch erledige ich Botengänge. Gegen Feierabend räume ich meinen Arbeitsplatz auf, fahre meinen Computer herunter und desinfiziere die Behandlungszimmer. Pünktlich um 18.30 Uhr darf ich mich umziehen und Feierabend machen.

Wir haben einige Links zusammengestellt, die euch einen Überblick über die Möglichkeiten der Fort- und Weiterbildung geben sollen.

Besuch der Fachoberschule GesundheitBesuch der Fachoberschule Gesundheit
Allgemeiner Überblick über die Weiterbildungsmöglichkeiten
Überblick (Bundesärztekammer)
Fortbildungsmöglichkeiten (Ärztekammer Niedersachsen)
Fortbildung zur Arztfachhelferin
Fortbildung zur Ernährungs- und Diätberaterin
Fortbildung zur Arztsekretärin
Fortbildung zur Praxismanagerin

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