BBS I Emden

Impressionen der Google Zukunftswerkstatt

Am 13.11.2018 fanden an den BBS I Emden mehrere Schülerseminare zum Thema „Online-Marketing: Entwicklungstrends im E-Commerce“ sowie „Onlinemarketing und Onlinekommunikation mit SEO und SEA zur Webanalyse“ statt. Im Rahmen der „Google Zukunftswerkstatt“ veranschaulichte Kay Freimund von der Agentur 42digital aus Bremen den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung des Online-Marketings aus Unternehmenssicht und Möglichkeiten der Optimierung von Suchmaschinenergebnissen bei Google und in sozialen Medien. In drei „Sessions“ wurde dabei 400 Schülerinnen und Schülern aus der Berufsschule und den Beruflichen Gymnasien erläutert, wie Suchalgorithmen funktionieren, Websites optimiert und mobiles Marketing mit Hilfe von Google Analytics erfolgreich durchgeführt und evaluiert werden kann.

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Abiturienten informieren sich über niederländisches Krankenversicherungssystem

Die Prüfungskurse des Faches Betriebs- und Volkswirtschaft des 13. Jahrgangs des Beruflichen Gymnasiums Sozialpädagogik der BBS I Emden informierten sich im Rahmen einer Vortragsveranstaltung mit anschließender Diskussion über das Krankenversicherungssystem in den Niederlanden. Die thematischen Schwerpunkte für das Zentralabitur 2019 sehen im Kontext der Untersuchung der Wirtschaftspolitik eine intensive Beschäftigung mit der Sozialpolitik vor. Hierbei soll speziell das deutsche Krankenversicherungssystem mit den Regelungen in einem europäischen Nachbarland verglichen werden.
Aufgrund der räumlichen Nähe und der Erfahrung, dass mittlerweile immer mehr Abiturienten aus Emden in den Niederlanden studieren, wurden die Niederlande für den Vergleich ausgewählt.
Kerstin van Hoorn und Jeannine Boomker vom GrenzInfoPunkt der Ems Dollart Region (GIP DER) informierten die Schülerinnen und Schüler mit einer abwechslungsreichen Präsentation über die Entstehungsgeschichte, die Grundlagen und Prinzipien sowie die Entwicklungen des niederländischen Krankenversicherungssystems. Dabei wurden erhebliche Unterschiede zum Krankenversicherungssystem in Deutschland deutlich, da in den Niederlanden eine Form der Bürgerversicherung als Pflichtversicherung 2006 eingeführt wurde. In diesem Kontext diskutierten die Dozentinnen mit den Schülerinnen und Schülern Fragen der sozialen Gerechtigkeit, Möglichkeiten und Grenzen der Finanzierung sowie die Bedeutung und Zumutbarkeit der eigenverantwortlichen Vorsorge und Absicherung.

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Seminar zur Teamentwicklung und Kommunikationsförderung des beruflichen Gymnasium der BBS I Emden

Die 11. Klassen des Beruflichen Gymnasiums der Berufsbildenden Schulen I Emden waren zu Beginn des neuen Schuljahres in der Historisch-Ökologischen Bildungsstätte in Papenburg.
Sie haben gemeinsam mit ihren Lehrkräften zahlreiche erlebnispädagogische Übungen zur Teambildung und Förderung der Kommunikationsfähigkeit durchgeführt.
Diese Übungen dienen dazu, die eigenen Stärken und Grenzen zu erfahren. Gleichzeitig bieten sie die Möglichkeit, zielorientiertes Arbeiten in der Gruppe zu erproben, denn die Schülerinnen und Schüler, die sich für den Besuch einen Beruflichen Gymnasiums entscheiden, kommen aus den unterschiedlichen Schulformen und müssen erst zu einer Klassengemeinschaft zusammenwachsen.
Das Training soll außerdem zur Persönlichkeitsentwicklung beitragen und die sozialen Kompetenzen fördern, um letztlich die Lernbereitschaft- und -fähigkeit in der Oberstufe bis zum Abitur zu stärken.
Der Spaß bei den Übungen und Spielen kam auch nicht zu kurz und hat die Schülerinnen und Schüler zusätzlich motiviert.

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Italienische Austauschschüler in Emden an den BBS I

Eine Schülergruppe aus dem italienischen Ort Romentino, nahe Mailand gelegen, ist mit ihren begleitenden Lehrkräften in dieser Woche zu Gast an den Berufsbildenden Schulen I in Emden. Die Jugendlichen im Alter von 16 Jahren leben in Emder Gastfamilien und können die beginnende Adventszeit mit ostfriesischen Bräuchen genießen.
Ihre Austauschpartner besuchen die 11. Klasse des Berufliche Gymnasiums mit dem Schwerpunkt Wirtschaft. Die Jugendlichen aus beiden Ländern verbindet ein gemeinsames Vorhaben: Sie werden an drei Tagen an einem Projekt zum Thema "Nachhaltigkeit" arbeiten und ihr eigenes Umweltbewusstsein reflektieren. Aspekte wie Papierverbrauch in der Schule, Plastikmüll zu Hause und in der Freizeit oder Mobilität und Umwelt werden dabei von beiden Nationen unter die Lupe genommen, verglichen und am Ende der Woche soll eine gemeinsame Informationsbroschüre entstehen.
Unterbrochen werden die Arbeitssitzungen von einer Besichtigung der Meyer Werft in Papenburg sowie einem ganztägigen Ausflug nach Hamburg. Natürlich darf auch ein Besuch des Emder Weihnachtsmarktes nicht fehlen.
Im kommenden Frühjahr wird es dann für die Emder Schülerinnen und Schüler nach Italien gehen.
Der Austausch zwischen der Emder und der Italienischen Schule findet seit über 20 Jahren jährlich statt.

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Multivisionsveranstaltung "REdUSE"

Die von insgesamt etwa 300 Schülerinnen und Schülern der BBS I und II Emden besuchten Veranstaltungen der Multivision "REdUSE" stießen durchgängig auf reges Interesse bei den jungen Teilnehmern. Im Mittelpunkt stand das Thema Ressourcenverbrauch unserer Industriegesellschaft.
Die Multivisionsveranstaltung wurde von der Stadt Emden, den Stadtwerken und der Oldenburgischen Landesbank unterstützt.
Auf die Frage des Moderators, wer einen nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen unserer Erde für dringend notwendig halte, meldeten sich nahezu 100 Prozent der jugendlichen Zuhörer, allerdings blieben nur wenige Finger oben, als es um die aktive und den Persönlichkeitsbereich einschränkende Umsetzung von Maßnahmen ging wie zum Beispiel von Privat-PKWs auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen oder als Nutzer moderner Informationstechnik "alte" gegen neue Mobilfunkgeräte nicht ohne Notwendigkeit auszutauschen.
Die Veranstaltung machte deutlich, dass es im Alltag mit Kleinigkeiten möglich ist, Ressourcen der Welt zu retten: So ist eine Plastikzahnbürste, die mit Hilfe von Erdöl hergestellt wird, leicht durch eine Bambuszahnbürste zu ersetzten. Dieser Rohstoff wächst schnell nach und wird noch viel zu wenig für die Herstellung von Produkten genutzt.
Schockiert zeigte man sich nach den Erkenntnissen, die ein 30minütiger schülergerechter und informativer Film bot. Beispielsweise müssen für die Herstellung von Jeanshosen mit dem modischen Used-Look Arbeiter in den Herstellungsländern äußerst giftige Gase einatmen, nur um den gewünschten Modeeffekt zu erzielen.
Das Medienprojekt "REdUSE" ermöglichte es den Jugendlichen im Alter von 15 bis 18 Jahren, sich mit dem Lebensstandard unserer Gesellschaft zu beschäftigen, der in höchstem Maße von nicht nachwachsenden Ressourcen wie Erze oder Mineralien sowie vom Zugang zu sauberem Wasser und Energie abhängig ist.
Die Schülerinnen und Schüler wurden motiviert, ihre Zukunft mitzugestalten und im Alltag mit der Umsetzung der angesprochenen Maßnahmen umgehend zu beginnen.

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