BBS I Emden

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Prävention von Medienabhängigkeit

Ein Projekt der 12.Klasse der Fachoberschule Sozialpädagogik der BBS I Emden

Medien prägen unseren Lebensalltag - durch die intensive Nutzung können gesundheitliche und soziale Probleme entstehen. Im Rahmen einer Projektarbeit beschäftigte sich die Klasse 12 der Fachoberschule Sozialpädagogik vertiefend mit dieser Thematik. Dabei rückte die Frage, wie einer problematische Entwicklung vorgebeugt werden kann, in den Mittelpunkt. Denn laut einer DAK-Studie von 2018 sind 2,6% der befragten Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren bereits süchtig nach Social Media, dabei sind Mädchen häufiger betroffen als Jungen. Auf alle Jugendlichen dieser Altersgruppe in Deutschland hochgerechnet entspricht dies etwa einer Zahl von 100.000 Betroffenen.

Zunächst setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit ihrer eigenen Mediennutzung auseinander und erarbeiteten, wann eine Abhängigkeit vorliegt. Im Anschluss wurden konkrete Präventionsangebote für die Klasse 11 der Fachoberschule der BBS I und für die sechsten Klassen des Max-Windmüller-Gymnasiums ideenreich geplant und mit viel Engagement durchgeführt.

Hierzu einige Einblicke: Ein Würfelspiel mit Ereignisfeldern oder eine Umfrage regten das Nachdenken über die Mediennutzung an. Die Sechsklässler positionierten sich zum Beispiel bei einer Aussage wie „Ich schreibe sehr viel mit meinen Freunden in sozialen Medien“ mit „trifft zu“ oder „trifft nicht zu“. Diese Methode ermöglichte es den Kindern, ihr Medienverhalten zu vergleichen.

Zu einem "Hashtag" positive und negative Kommentare zu erfinden, zeigte, wie wichtig eine angemessene Kommunikation in den sozialen Medien ist. Und ein schwerer Rucksack veranschaulichte, wie belastend Erfahrungen mit Cybermobbing sein können.

Für alle Beteiligten war es eine interessante und erfahrungsreiche Zusammenarbeit zwischen den beiden Schulen.

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